Meteoriteneinschläge

Sie werden meistens als zerstörerische Katastrophen bezeichnet, da das Aussterben einiger Tier-und Pflanzenarten auf ihr Konto geht- die Meteoriteneinschläge. Mittlerweile ist jedoch auch klar das ohne sie das Leben auf der Erde wahrscheinlich gar nicht erst entstanden wäre, denn erst durch ihre Krater konnten Bedingungen geschaffen werden die das erste Leben gefördert haben, denn diese Einschläge sorgten sowohl für die Bildung von Wasser in Form der Ozeane und somit auch der Atmosphäre, sondern verursachten auch gleichzeitig den heutigen schaligen Aufbau der Erde. Als Meteoriteneinschlag wird dabei der Aufprall eines Meteoriden oder Asteroiden auf die Erdoberfläche bezeichnet, der sich durch das Weltall bewegt. Die meisten Meteoriten wurden im Laufe der Jahre und Jahrzehnte durch die Gravitationskraft der Erde oder anderer Himmelskörper eingefangen. Inzwischen fallen etwa 20.000 Meteoriten jährlich auf die Erde. Die meisten davon hinterlassen in der Landschaft keine gravierenden Spuren und auch Naturkatastrophen oder auch der Klimawandel sind trotz Behauptungen vieler Kritiker nicht eindeutig auf den Einschlag von Meteoriten zurückzuführen. Dennoch ist die Gefahr durch Meteoriteneinschläge nicht ganz ohne, denn es befinden sich etwa noch 1100 Asteroiden auf einer Umlaufbahn die einen Durchmesser von mehr als 500 m besitzen und beim Einschlag auf die Erde gefährliche Folgen haben könnten. Hierbei könnten Milliarden von Menschen Opfer von Flutkatastrophen oder katastrophalen Klimaveränderungen werden. Statistisch gesehen geschehen solche Einschläge allerdings nur alle 500.000-10.000.000 Jahre. Würde allerdings einen Asteroid auf der Erde einschlagen, der eine Größe von über 10 km hätte, würde dies jegliches Leben oft der Erde auslöschen.

Meteoriten schlagen über all auf der Erde ein. Forscher haben mittlerweile herausgefunden, dass in bestimmten Orten öfter Meteoriten einschlagen als an anderen, wie beispielsweise in der Antarktis. Der bisher größte Meteorit wurde im Jahr 1920 in Namibia gefunden. Er wiegt ganze 60 t. Der zweitgrößte Meteorit wurde mit einem Gewicht von 34 t in Grönland entdeckt. Handelt es sich um kleinere Meteoriten, so verglühen diese bereits in der schützenden Atmosphäre, bevor sie überhaupt auf die Erde aufprallen. Nur die so genannten Impaktkrater der größten und folgenschwersten Meteoriteneinschläge der letzten Jahrmillionen können sie heute noch im Landschaftsbild der Erde sehen. Als eines der bekanntesten Beispiele in Deutschland gilt das Nördlinger Ries und das Steinheimer Becken. Auch der bis heute gut erhaltene Barringer-Krater in Arizona ist durch einen Meteoriteneinschlag entstanden. An diesem Punkt schlug ein Eisenmeteoriten von etwa 40 m Durchmesser in die Erde ein. Dieser verursachten einen gewaltigen Krater mit einer Ausdehnung von 1,2 km und 200 m Tiefe. Zu den wahrscheinlich größten und schlimmsten Einschlägen gehört der Meteorologeneinschlag in der Nähe der Halbinsel Yucatán vor rund 65 Millionen Jahren. Wissenschaftler und Experten gehen davon aus, dass dieser Einschlag zum Aussterben der Dinosaurier geführt hat.

Meteoritenschauer sind also nichts Außergewöhnliches, weder in früheren Zeiten, noch in der Heutigen. Und doch gibt es Unterschiede. Die Unterschiede sind deutlich zu erkennen. Ein großer Meteorit hinterlässt deutliche Krater. Ein kleiner meist kleine Dellen in der Erdoberfläche. Wer durch Zufall einen Meteoriten findet, der sollte diesen gut aufheben, oder besser noch zu Forschungszwecken weitergeben. Das Gestein von Meteoriten kann Aufschluss über vorhandene Materialien in unserem Universum bieten. Vielleicht lässt sich daraus ja noch mehr lesen, als man bis jetzt sicher weiß.