Wirbelstürme

Wirbelstürme, die man je nach Stärke auch als Orkane, Zyklone und Taifune, Hurrikans oder Tornados bezeichnet, verbreiten überall dort wo sie auftreten Angst und Schrecken und richten Schäden verheerenden Ausmaßes an.
Dabei ist die Bezeichnung „Wirbelsturm“ nur ein Oberbegriff für viele unterschiedliche Windsysteme.

Wissenschaftlich gesehen bezeichnet man einen Wirbelsturm als Sturm, wenn er eine Windgeschwindigkeit von mehr als 74 km/h erreicht. Zum Orkan wird er, wenn sich seine Schwere auf mehr als 117 km/h erhöht. Tropische Wirbelstürme über dem Pazifik nennt man Taifun und über dem Atlantik Hurrikan.
Auch hauptsächlich über dem Festland vorkommende Tornados richten jährlich verheerende Verwüstungen ganzer Landstriche an und haben nicht selten sogar die Evakuierung des Gebietes zur Folge. Dieses Phänomen, das bislang hauptsächlich den Norden des amerikanischen Kontinents heimsuchte, tritt nun zunehmend auch in Europa und sogar in Deutschland auf und gibt Anlass zu großer Sorge.

Grundsätzlich steht eines fest – alle Wirbelstürme haben Katastrophen unterschiedlichen Ausmaßes zur Folge. Erfahrungsgemäß können zum Beispiel tropische Wirbelstürme auch heftige Flutwellen oder Sturmfluten verursachen – der Tsunami in Asien ist nur ein ernüchterndes Beispiel für die drohende Gefahr.

Die meisten Stürme sind Dank einer modernen Frühwarnung über Satellit heute rechtzeitig erkennbar. Trotzdem kann es vorkommen, dass ein scheinbar harmloses Tiefdruckgebiet unterschätzt wird und sich unerwartet zu einem gefährlichen Wirbelsturm entwickelt.
Zudem kann selbst mit der heutigen modernen Computertechnik nicht wirklich zuverlässig vorausgesagt werden, welchen Weg der Wirbelsturm letztendlich nehmen wird.
Die kontinuierliche Beobachtung und Auswertung der Sturmbildung geben den Experten berechtigten Anlass dazu, das Arrangement auf dem Gebiet des Umweltschutzes noch mehr zu verstärken und vehement durchzusetzen.

Wissenschaftler sind sich heute nämlich in der Erkenntnis einig, dass die Entstehung der Wirbelstürme durch das allmähliche Aufheizen der Atmosphäre – den so genannten Treibhauseffekt – begünstigt und gefördert wird. Nach offiziellen Schätzungen gehen etwa 20% der jedes Jahr durch Naturkatastrophen verursachte Schäden, die oft sogar mit dem Verlust von Menschenleben einhergehen, auf das Konto von schweren Wirbelstürmen. Sollte sich unser Globus weiter erwärmen, kann ein drastischer Anstieg von gefürchteten Naturkatastrophen dieser Art nicht mehr ausgeschlossen werden. Besonders die Weltmeere sind bei der Entstehung von Wirbelstürmen sehr bedeutend, weshalb der fortschreitende Klimawandel eine große Gefahr für das Leben auf Erden darstellt.

Wohnt man selbst in einem Gebiet in welchem es häufig zu Wirbelstürmen kommt, so sollte man auch eine dementsprechende Vorsorge treffen. Hier hilft es schließlich nicht sich in einem Gerätehaus zu verstecken. Einen deutlich besseren Schutz bietet der Keller des Hauses an. Sicherheitshalber sollte man hier für den Notfall Lebensmittel, eine Taschenlampe und vielleicht noch ein Radio aufbewahren. Genauere Informationen zur Katastrophenvorsorge kann man sich aber im Internet schnell besorgen.

Bei angekündigten Wirbelstürmen kann der Aufenthalt in den betroffenen Regionen oft sehr gefährlich sein. Wenn noch genügend Zeit ist, sollten die Anwohner daher soweit möglich ihre Blockhäuser sichern und einen sicheren Ort aufsuchen. Sollte man jedoch von einem Wirbelsturm überrascht werden, ist der sicherste Ort meist der hauseigene Keller.

Wirbelstürme sind nicht immer vorherzusagen. Daher kann es vor allem in gefährdeten Gebieten öfters vorkommen, dass eine Veranstaltung im freien von diesen überrascht wird. Da die Eventzelte vor diesen keinen Schutz bieten muss hier dann schnellstmöglich abgebrochen, eine Panik vermieden und die Menschen in Sicherheit gebracht werden. In solchen Gebieten ist dieser Vorgang sowie die nötigen Schutzmaßnahmen für die Einwohner aber nichts unbekanntes, weswegen der Ablauf in der Regel reibungslos vonstatten geht.